NEWS - Herren II

Vier Kapitäne, vier Sätze und vierzig Knoten

Vier Kapitäne, vier Sätze und vierzig Knoten

Herren II   22.01.2012

VC Euskirchen - TuS Mondorf II 1:3 (25:21, 23:25, 22:25, 23:25) Segel gesetzt und auf zu neuen Ufern. Die TuS-Fregatte segelt am Samstag nach Euskirchen. Auf der Brücke nicht nur Admiral Over, sondern auch Kapitän Genthe, der sich zwar angeschlagen vorerst von den Instrumenten fernhielt, aber mit Expertise stets zu Rat stand. Als Kapitän führte die TuS-Flotille allerdings vorerst der Admiral – doch die Maschinen liefen nicht auf Volldampf und die Crew schaffte es aufgrund diverser Abstimmungsprobleme nicht, die ersten steilen Klippen zu umschiffen. Das ein oder andere Brennelement ging deutlich daneben. Die Maschinen liefen nur auf halber Kraft und der Kessel war weit vom Volldampf entfernt. Und so wirkte die TuS-Marine im ersten Durchgang eher wie eine U-Boot-Flotte, die nur gelegentlich auftauchte und deren Torpedos anfangs zu selten ins Volle trafen. 21:25 für Euskirchen.

Glück auf und volle Kraft voraus, so die Ansage für das zweite Kreuzen der Gegner. Und nachdem die Euskirchener Seemänner wieder die Nase vorne hatten, schafften es die TuS-Mannen immer besser, die gegnerischen Manöver zu unterbinden und dem Gegner stets eine Schiffslänge voraus zu sein. Als man dann doch wieder auf seichtere Gewässer zusegelte und die Luft an Deck dünner wurde, sorgten ein Wechsel auf der Brücke und ein neues Crewmitglied auf Außenbord für den nötigen Aufwind. Neu-Kapitän Utke steuerte die Crew in Richtung Satzgewinn. Aufgrund der Wetterbedingungen kam die gegnerische Mannschaft wieder in Schlagweite. Einzig dem umsichtigen Verhalten des Admirals war es geschuldet, dass man gleichauf in den dritten Satz gehen konnte. Zuspiel raus, Original-Kapitän rein. Angabe rüber, Kapitän-Block, Satzgewinn.

Nun auf vollen Touren weiter. Denkste! Die Ü-340 Euskirchen tauchte wieder auf und legte vor. Doch die TuS-Mannen rackerten, hielten dagegen und ließen der gegnerischen Tiefseeflotte keine Entfaltungsmöglichkeit, auch da die nicht mehr neuesten Motoren auf der Gegenseite stotterten. 2:1. Kurs halten.

Aufmerksam, voller Einsatz und mit Spaß auf hoher See. Vor allem, mehr Knoten machen. So die Ansage für den vierten Durchgang. Satzmitte im Soll, phasenweise volle Breitseite. Dann wieder nachgelassen, ein kurzes Motorstottern, ein vierter Kapitän, aber die Crew zieht an einem Strang und legt vor. Der sichere Hafen ist in Sicht. Aber die Untersee-Piraten halten dagegen und wehren sich tapfer. Den ersten Torpedos ausgewichen und dann mit der eigenen Chance zum Treffer, doch die Mondorfer kreuzten geschickt und setzten den Schlusspunkt durch denn Dann-Wieder-Kapitän Utke, der geschickt die gegnerische Bande nutzte.

Bleibt festzuhalten: Trotz diverser Wechsel des Logbuchführers behielt Admiral Over die Über- und Weitsicht und schickte seine Crewmitglieder stets aufs richtige Deck. Die Crew demonstrierte personelle Geschlossenheit. Egal wer sich bewähren durfte, es wurde aus vollen Rohren gefeuert und der ein oder andere holte auch die heißesten Kohlen aus dem Feuer.

Nächste Woche geht es gen Mondorf, der FCJ Köln segelt in heimische Gewässer. Spielbeginn ist am 28.1. um 16.30 Uhr im Mondorfer Hafenbecken.

(Sven Pöhle, Foto HaPe)

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